Wildpferde beobachten
Koniks im Fläming, Przewalski-Pferde in der Heide, Waldtarpane nördlich von Berlin.
Was dich erwartet
In Brandenburg leben Konik- und Liebenthaler Wildpferde in offener Landschaft — eines der unerwartetsten Naturerlebnisse der Region. Die halbwilden Herden grasen ganzjährig in Naturschutzgebieten und ehemaligen Truppenübungsplätzen, beobachtet aus respektvoller Distanz. Kein Zoo, kein Zaun, nur Landschaft und Tiere.
Warum wir dieses Erlebnis ausgewählt haben
Wildpferde in Brandenburg — das erwartet niemand. Und genau das macht den Reiz aus. Der Hohe Fläming ist einer der am wenigsten besuchten Naturparks, mit dem RE7 aber in einer Stunde erreichbar. Die Konik-Pferde stammen aus einem Auswilderungsprojekt und sind inzwischen fester Teil der Landschaft.
Das Erlebnis
Wanderung zu einem Wildpferde-Gebiet. Die Konik-Herden in der Döberitzer Heide leben in einer ehemaligen Truppenübungsfläche, die Liebenthaler Wildlinge nördlich von Berlin auf einer halbwilden Waldweide. Beobachtung aus respektvoller Distanz — die Tiere sind scheu, aber sichtbar.
Für wen
Auf einen Blick
Saison & Wetter
Wildpferde sind auch bei Regen draußen. Bei Sturm Burg Eisenhardt als Alternative (überdacht, Museum).
Wo du das erleben kannst
3 Orte für „Wildpferde beobachten“
Die Döberitzer Heide ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz, der jetzt Wildnis ist. Rund 50 Konik-Pferde leben hier in drei Herden — frei, ungefüttert, sich selbst überlassen. Vom Beobachtungsturm am Finkenberg bester Blick auf die offene Heidelandschaft.
Selbstgeführtes Erlebnis
Vom Bahnhof Elstal rund 3 km Fußweg zum Sielmann-Naturzentrum in Wustermark, ca. 45 Min — mit dem Rad deutlich schneller. Finkenberg-Aussichtsturm frei zugänglich (seit 2011, 85 m über NHN) — bester Blick auf Wildnis und Herden. Hauptrundwanderweg über den Finkenberg 22,18 km, kürzere Stichwege markiert. Hunde an der Leine. Ganzjährig geöffnet.
Liebenthaler Wildpferde — eine halbwilde Herde von rund 100 Tieren, Rückzüchtungslinie zum Waldtarpan seit 1960. Drei geführte Touren pro Jahr mit VW-Bus-Shuttle zur Herde mitten im Wald.
Liebenthaler Pferdeherde e.V.
Vereinsgeführte Wildpferd-Touren zur einzigen Liebenthaler-Herde Deutschlands (Rückzüchtung zum Waldtarpan seit 1960). VW-Bus-Shuttle vom Treffpunkt, 20-30 Minuten Waldweg, ca. 90 Minuten bei der Herde. Sehr eingeschränkte Verfügbarkeit: nur 3-4 Touren pro Jahr.
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“Liebenthaler Pferdeherde e.V. pflegt die einzige Herde der Liebenthaler Pferde in Deutschland, einer Rückzüchtung zum Waldtarpan, die seit den 1960er Jahren im Wald nördlich von Liebenwalde lebt.”
5 weitere Bewertungen
“Ein wirklich toller Park mit heimischen bedrohten Tierarten. Die Tiere haben große, gepflegte Gehege und sind sehr zutraulich.”
“Es ist ein sehr schöner Park, alle Tiere werden mit viel Liebe umsorgt. Wir wurden super freundlich empfangen und es ist immer Zeit für ein kleines Schwätzchen.”
“Der Park ist nicht so riesig wie der Wildpark Schorfheide, aber dennoch sehenswert. Wir hatten einen schönen Besuch.”
“Vorweg der Park ist nicht so riesig wie der Wildpark Schorfheide, aber dennoch sehenswert. Es haben sich zwar nicht alle Tiere zeigen lassen aber wir hatten einen schönen Ausflug mit sehr interessanten Tieren. Wir waren jetzt zum zweiten mal dort und dieses mal haben sich sogar die Waschbären und die Frettchen gezeigt. Der Asiatische Pfau zeigte uns sein prachtvolles Rad und auch die Esel freuten sich auf etwas zum knabbern. Futter für die Tiere bekommt man beim Eingang gekauft. Für die Kinder immer ein schönes Erlebnis und für die Erwachsenen ein schöner Spaziergang.”
“Ein schöner Park mit heimischen, bedrohten Tierarten. Die Tiere haben große, gepflegte Gehege und sind zutraulich. Ziegen, Esel und Kaninchen lassen sich gern streicheln, die Schweine kommen neugierig an den Zaun. Das Gelände ist weitläufig und lässt sich mit einem Naturspaziergang verbinden. Am Kiosk gibt es Futterbeutel für wenig Geld. Wir waren fast allein im Park. Man spürt, dass die Einnahmen den Tieren zugutekommen.”
Bad Belzig ist das Tor zum Hohen Fläming: mittelalterliche Burg Eisenhardt, R1-Radweg und der RE7 ab Berlin in einer guten Stunde. Stadt mit Fachwerkaltstadt, ein guter Stützpunkt für Wanderungen und für Nächte im Hohen Fläming.
Selbstgeführtes Erlebnis
Vom Bahnhof Bad Belzig den Schildern zur Burg Eisenhardt folgen (rund 15 Min Fußweg). Der Burgturm bietet den besten Überblick über den Naturpark. Zurück über die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern. Kein Eintritt zur Außenanlage, ganzjährig zugänglich.
Häufige Fragen
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Kommt auf den Ort an. Die Konik- und Sorraia-Pferde in der Döberitzer Heide bei Elstal sind über die frei zugängliche Ringzone und den Finkenberg-Aussichtsturm ganzjährig ohne Anmeldung zu sehen. Die Liebenthaler Pferdeherde bei Liebenwalde erreichst du dagegen nur über den Verein, mit Shuttle-Touren an drei bis vier Terminen im Jahr und vorheriger Anmeldung.
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Nach Bad Belzig fährt die RE7 stündlich, rund 60 Minuten ab Berlin Hbf, von dort etwa 15 Minuten zu Fuß zur Burg Eisenhardt. Nach Elstal fährt die RE4 in etwa 31 Minuten, weiter geht es zu Fuß oder mit dem Rad zum Sielmann-Naturzentrum. Nach Liebenwalde führt die RE5 bis Oranienburg, von dort weiter mit Bus 805 — den aktuellen Fahrplan am besten direkt vor der Fahrt bei der VBB prüfen.
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Die halbwilden Konik- und Sorraia-Pferde leben in der frei zugänglichen Ringzone der Döberitzer Heide. Die Przewalski-Pferde der Sielmann-Stiftung stehen in einer dreifach eingezäunten Kernzone und sind nur von Aussichtspunkten aus sichtbar. Der Finkenberg-Turm bietet den besten Überblick über beide Bereiche.
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Wildpferde bleiben auch bei Regen draußen, die Beobachtung ist also möglich. Bei Sturm bietet sich die überdachte Burg Eisenhardt in Bad Belzig mit ihrem Museum als Alternative an.
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Der Verein Liebenthaler Pferdeherde bietet nur drei bis vier Termine im Jahr an, mit VW-Bus-Shuttle vom Treffpunkt und rund 90 Minuten bei der Herde im Wald. Wegen der wenigen Termine lohnt eine frühzeitige Anmeldung.