Pilzwanderung
Pilze sammeln mit jemandem der Pilze studiert hat, nicht nur gesammelt. Der Unterschied zeigt sich nicht im Korb, sondern in der Art wie man danach durch den Wald geht. Ein Mykologe macht den Wald lesbar.
Zisterzienser-Ruine am Amtssee, Buchenwald und Feldsteinklang — Chorin in wachen Stunden.
Brandenburg hat mehr Klöster, als man denkt — und die schönsten Wanderungen führen zu ihnen hin. Durch Buchenwälder, an Seen entlang, vorbei an Moorlandschaften. Am Ende steht ein Bauwerk, das seit Jahrhunderten still ist. Die Wanderung dorthin macht den Besuch erst vollständig.
Kloster Chorin, 1258 von Zisterziensern gegründet, ist eines der bedeutendsten Backsteinbauwerke Norddeutschlands. Der Waldweg vom Bahnhof dorthin — drei Kilometer durch Buchen — ist schon das erste Erlebnis.
Ein Wandertag mit Ziel. Zwischen 10 und 16 Kilometer durch Wald und Landschaft, am Ende eine Klosterruine oder ein lebendiges Kloster. Geführt mit Ranger oder selbstorganisiert mit GPS-Track. Überwiegend flach, festes Schuhwerk reicht.
Bei Regen: Kloster Chorin hat überdachte Bereiche. Alternativ: Choriner Musiksommer (Sommer) besuchen.
4 Orte für „Klosterwanderung“
Der Amtssee liegt direkt neben dem Kloster — und die Wanderroute von Outdooractive führt vom Bahnhof Chorin über das Kloster, am Amtssee entlang und durch den Buchenwald zurück. GPS-Track zum Download, detaillierte Routenbeschreibung. Für alle die lieber selbst gehen als geführt zu werden.
Start und Ziel: Bahnhof Chorin (RE3 ab Berlin). Outdooractive-Route folgen: an Karpfenteichen vorbei durch die Biosphäre zum Kloster, am Nordufer des Amtssees entlang und zurück. 9,1 km, 73 Höhenmeter, familientauglich. GPS-Track auf Outdooractive verfügbar. Im Sommer Badestellen am Ostufer.
Kloster Chorin als historische Kulisse, nicht als Massenveranstaltungsort — die eigentliche Wanderung führt über Denglerweg, Parsteiner See und die Kesselmoore. 12 km Rundkurs, etwa 3,5 Stunden.
Mit dem RE3 direkt ab Berlin Ostbahnhof zum Bahnhof Chorin (ca. 65 Minuten). Vom Bahnhof fünf Minuten zum Kloster — Außenrundgang bewusst knapp halten (das Kloster ist überlaufen, der Reiz liegt im Umland). Von dort auf den markierten Denglerweg Richtung Brodowin, durch die Kesselmoore und am Parsteiner See entlang. Pause an einer der stillen Badestellen. Rückweg über den Naturlehrpfad Weinberg zurück zum Bahnhof. 12 km, ca. 3,5 Stunden. Wanderkarten als PDF vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin verfügbar (schorfheide-chorin-biosphaerenreservat.de). Kein Eintritt außerhalb der Kloster-Innenanlage.
Das Kloster Chorin ist eines der bedeutendsten Backsteinbauwerke Norddeutschlands — und der Waldweg vom Bahnhof dorthin ist schon das erste Erlebnis. Drei Kilometer durch Buchen, dann plötzlich: gotische Mauern, achthundert Jahre alt, umgeben von Stille. Die Wanderung zum Plagefenn beginnt hier.
RE3 ab Berlin bis Bahnhof Chorin. Vom Bahnhof den markierten Waldweg (3 km, ca. 40 Min) zum Kloster. Außenanlage frei zugänglich. Weiter zum Amtssee am Südufer entlang, dann zum Plagefenn — Deutschlands ältestes Naturschutzgebiet seit 1907. Rückweg über denselben Pfad. Ca. 8 km gesamt, 3 Stunden.
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin umfasst 130.000 Hektar — und die Naturwacht-Ranger kennen jeden Winkel. Geführte Wanderungen durch Moorlandschaften, Buchenwälder und zum Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands seit 1907. Hier lernt man den Wald nicht nur sehen, sondern lesen.
Vom Kloster Chorin (3 km ab Bhf Chorin) Richtung Süden auf den Plagefenn-Wanderweg. Durch Moorlandschaft und Buchenwälder, über Stege bei feuchten Abschnitten. Am Plagefenn-Aussichtspunkt Pause — ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands. Rückweg über den Naturlehrpfad Weinberg. 10 km, ca. 3 Stunden. Festes Schuhwerk nötig.
Erlebnisse die sich mit "Klosterwanderung" kombinieren lassen.
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