Pilzwanderung
Mit Sachverständigem durch Schorfheide, Grunewald und Spreewald — August bis Oktober.
Was dich erwartet
Pilze sammeln mit jemandem der Pilze studiert hat, nicht nur gesammelt. Der Unterschied zeigt sich in der Art wie man danach durch den Wald geht. Ein Mykologe macht den Wald lesbar.
Warum wir dieses Erlebnis ausgewählt haben
Im September und Oktober ist die Vielfalt am größten. Wir zeigen Guides mit mykologischer Ausbildung — nicht jeden der einen Korb trägt.
Das Erlebnis
Drei bis vier Stunden im Wald. Bestimmung, Ökologie, Zusammenhänge zwischen Pilzen und Bäumen. Essbare Arten zum Mitnehmen. Kein Wettsammeln — Verstehen steht vor Ernten.
Für wen
Auf einen Blick
Saison & Wetter
Leichter Regen ist gut für Pilze. Bei Dauerregen Verschiebung.
Wo du das erleben kannst
3 Orte für „Pilzwanderung“
Pilzwanderung im Grunewald — näher dran, aber mit mehr Konkurrenz unter den Sammlern. Die Böden sind gut, die Vielfalt ordentlich, und für einen Einstieg in die Mykologie reicht es allemal.
Pilzschule Berlin
Geführte Pilzwanderungen in Berlin und Brandenburg mit zertifiziertem Pilzsachverständigen. 3-4-stündige Exkursionen mit Bestimmungskurs, Ökologie-Einführung und Sammelpraxis. Standorte: Grunewald, Müggelsee, Schorfheide, Barnim.
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“Die Veranstaltungen waren durchweg erstklassig. Das Team ist sehr entgegenkommend und vermittelt evidenzbasiertes Pilzwissen mit Leidenschaft.”
1 weitere Bewertung
“Endlich weiß ich, welche Pilze ich bedenkenlos sammeln kann. Der Kurs hat mir die Angst genommen und die Augen geöffnet. Herbst wird nie mehr dasselbe sein.”
Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, wo Buchen- und Eichenbestände zwischen den Kiefern stehen. Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge — und Arten die man im Grunewald nie finden würde.
Pilzschule Berlin
Geführte Pilzwanderungen in Berlin und Brandenburg mit zertifiziertem Pilzsachverständigen. 3-4-stündige Exkursionen mit Bestimmungskurs, Ökologie-Einführung und Sammelpraxis. Standorte: Grunewald, Müggelsee, Schorfheide, Barnim.
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“Die Veranstaltungen waren durchweg erstklassig. Das Team ist sehr entgegenkommend und vermittelt evidenzbasiertes Pilzwissen mit Leidenschaft.”
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“Endlich weiß ich, welche Pilze ich bedenkenlos sammeln kann. Der Kurs hat mir die Angst genommen und die Augen geöffnet. Herbst wird nie mehr dasselbe sein.”
In den Wäldern am Rand der Fließlandschaft bei Lübbenau. Die feuchte Luft und der durchlässige Sandboden schaffen Bedingungen, unter denen Birkenpilze, Maronen und Steinpilze gut gedeihen. Gesammelt wird außerhalb der Schutzzonen, am trockeneren Rand.
Selbstgeführtes Erlebnis
Ausgangspunkt Bahnhof Lübbenau: knapp zwei Kilometer nach Osten, südwestlich an Lehde vorbei in den Laubwald. Ein zweiter Einstieg ist der Haltepunkt Raddusch im Süden. In der Saison stehen dort Birkenpilze, auf den trockeneren Mischwaldrändern Maronen und Steinpilze. Sammeln nur für den eigenen Bedarf, in geringer Menge. Eine gesetzliche Kilogrammgrenze gibt es nicht. Der Innere Oberspreewald um Lehde und Leipe ist Schutzzone II, dort ist Sammeln verboten und die Wege dürfen nicht verlassen werden. Festes Schuhwerk, Korb und Messer mitbringen. Funde vor dem Verzehr immer durch einen Pilzsachverständigen prüfen lassen.
Laubwald südwestlich von Lehde — Suchraum außerhalb der Schutzzonen, rund 1,8 km ab Bahnhof Lübbenau. Zweiter Suchraum: Mischwald bei Groß Lübbenau, 2,3 km ab Haltepunkt Raddusch.
Mehr im Pilze-Special
Wann was wächst, wie du Giftiges erkennst und wo du suchst.
Im Magazin
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Zwei Wälder, zwei Welten. Was näher liegt ist nicht immer das Bessere — aber manchmal doch.
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Pilzsaison 2026 — wo, wann und mit wem
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August bis November. Steinpilze und Maronen ab August, Pfifferlinge schon ab Juli, Hallimasch im September, Trompetenpfifferling im Oktober. Nach Regen und milden Temperaturen — nicht in Trockenphasen. Ob gerade etwas wächst, zeigt der Saisonkalender im Pilze-Special.
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Korb (kein Plastik, sonst zerquetschen die Pilze), spitzes Messer, festes Schuhwerk. Ein Bestimmungsbuch ist nett, ersetzt aber den Mykologen nicht.
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Eigenbedarf nach § 39 BNatSchG. Naturschutzgebiete und Nationalparks sind tabu. Eine gesetzliche Mengengrenze gibt es nicht, Berlin und Brandenburg sprechen von geringer Menge.
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Im Feld, an echten Exemplaren — nicht aus dem Buch. Der Mykologe zeigt die wichtigen Verwechslungen (Champignon und Knollenblätterpilz, Maronenröhrling und Gallenröhrling). Die häufigsten Paare kannst du im Verwechsler-Spiel üben. Bei Unsicherheit liegen lassen.